5 Fragen an Björn Christensen - Professor für Statistik und Mathematik und Projektleiter im Projekt „KoFW“

 

Professor Björn Christensen ist seit August 2013 an der FH Kiel beschäftigt. Hier lehrt er mit viel Freude Mathe und Statistik im Fachbereich Wirtschaft. An seiner Tätigkeit in der Forschung schätzt er insbesondere die Möglichkeit frei zu arbeiten und sich verschiedenen Themen widmen zu können.

1) Mit welchen Fragen befassen Sie sich in der Forschung schwerpunktmäßig?

Schon vor meiner Zeit an der Fachhochschule habe ich mich intensiv mit der statistischen Prognose und Analyse befasst und zwei Unternehmen in diesem Bereich gegründet. Diese Themen treiben mich auch weiterhin um, so habe ich mich in der jüngsten Vergangenheit z.B. mit den Zensus-Daten – das sind die Daten zur Bevölkerungszählung 2011, bei denen es zu größeren Problemen gekommen ist – auseinandergesetzt.

5 Fragen an Björn Christensen - Professor für Statistik und Mathematik und Projektleiter im Projekt „KoFW“

 

Professor Björn Christensen ist seit August 2013 an der FH Kiel beschäftigt. Hier lehrt er mit viel Freude Mathe und Statistik im Fachbereich Wirtschaft. An seiner Tätigkeit in der Forschung schätzt er insbesondere die Möglichkeit frei zu arbeiten und sich verschiedenen Themen widmen zu können.

 

1) Mit welchen Fragen befassen Sie sich in der Forschung schwerpunktmäßig?

Schon vor meiner Zeit an der Fachhochschule habe ich mich intensiv mit der statistischen Prognose und Analyse befasst und zwei Unternehmen in diesem Bereich gegründet. Diese Themen treiben mich auch weiterhin um, so habe ich mich in der jüngsten Vergangenheit z.B. mit den Zensus-Daten – das sind die Daten zur Bevölkerungszählung 2011, bei denen es zu größeren Problemen gekommen ist – auseinandergesetzt.

2) Womit befasst sich ihr Projekt KoFW?

KoFW steht zunächst einmal für „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung Schleswig-Holstein“ und dieser Titel bestimmt natürlich den Inhalt des Projekts. Das KoFW ist ein Zusammenschluss von Arbeitgebervertretern, Arbeitnehmervertretern und verschiedenen Hochschulen, der sich mit dem Thema der Fachkräftesicherung und Weiterbildung in Schleswig-Holstein befasst.

Mein Team und ich unterstützten das KoFW insbesondere im Bereich der Fachkräfteanalyse durch die Auswertung und Erhebung von Daten. Darüber hinaus fassen wir auch mit bereits existierende Studien zusammen und verbessern so die Übersicht über vorhandene Studien.

3) Können Sie ein Beispiel für eine solche Studie nennen?

Beispielsweise setzen wir uns derzeit mit dem Thema des Pflegekräftemangels in der Pflegebranche auseinander. Dabei wollen wir insbesondere ermitteln, welche Faktoren den Mangel beeinflussen, also ob z.B. das Führungskräfteverhalten oder die Organisationsstruktur einen Einfluss auf den Fachkräftemangel hat.

 

Unser Ziel ist es immer durch unsere Daten zur Versachlichung einer Thematik beizutragen und die Auswahl von Maßnahmen bestmöglich zu unterstützen.

4) Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Zu allererst macht mir der Umgang mit Daten einfach Spaß. In KoFW haben wir die Möglichkeit dazu beizutragen, mit Statistik den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen, das ist in meinen Augen sehr sinnvoll und der Grund, warum ich mich an KoFW beteilige.

5) An was für einem Projekt würden Sie sich gerne in der Zukunft beteiligen?

Zunächst einmal hoffe ich, dass wir für das KoFW noch eine weitere Förderung erhalten und unsere jetzige Arbeit weiterführen können. Ansonsten fände ich das Thema der Bürgerbeteiligung sehr spannend, ich könnte mir z.B. gut vorstellen, ein Bürgerpanel für eine Kommune aufzubauen.