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Bewegtbilder 2012: Filmbildwissenschaftliche Tagung an der FH Kiel

von Katja Jantz

Die aktuelle bildwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich hauptsächlich mit dem statischen Bild, während das bewegte und sprechende Bild beziehungsweise der Film als Tonfilm bisher kaum untersucht worden ist. Auf der Tagung „Bewegtbilder 2012. Film als multimodales Phänomen und Synkretismus“ wollen die Teilnehmenden ausloten, wie die (sinnes-)modalen Dimensionen des filmischen Bildes – die in der Rezeption über bloßes Sehen und Hören hinausgehen können – in Bezug auf ihre Wirkung angemessen beschrieben werden können. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 6. Dezember 2012, in der Fachhochschule (FH) Kiel.  

Im Mittelpunkt stehen die technische und die kontextuelle Dimension sowie die Wahrnehmungsdimension des filmischen Bildes. Besonders Fragen nach dem Verhältnis von Intermedialität, Multimodalität und Multicodalität und die damit verbundenen bedeutungsgenerierenden und -transformierenden Prozesse, Synästhesie-Effekte und zentrale Differenzen von filmischen Bildern und statischen Bildern werden diskutiert.  

Die Tagung ist eine Kooperation des Fachbereichs Medien der FH Kiel mit dem Institut für Kunst-, Design- und Medienwissenschaften der Muthesius Kunsthochschule und dem Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel. Der Eintritt ist frei.


Veranstaltungsdetails  

Wann?
Donnerstag, 6. und Freitag, 7. Dezember 2012, ab 10 Uhr
Wo? Fachhochschule Kiel, Sokratesplatz 2 (Senatssaal, 7. Etage), 24149 Kiel

Aktuelle Informationen zur Tagung gibt es unter www.filmbildtheorie.de.

veröffentlicht am 26.11.2012

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