Veranstaltungsankündigung mit Sicht auf einen Laptop, dahinter Meer, die Logos der Veranstalter oben darüber©

Gemeinschaftlicher Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen in Zeiten multipler Krisen

von Mariesa Brahms

Mit dem Vorurteil, Wissenschaftler*innen würden die Ergebnisse ihrer Forschung nur unter Gleichgesinnten diskutieren, wollen Prof. Dr. Weßels, Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Russack, Prof. Dr. Marco Zimmer und Prof. Dr. rer. oec. Carsten Schultz bei der Konferenz „Science for Society?“ am 15. und 16. September in Kiel aufräumen.

Veranstaltungsankündigung mit Sicht auf einen Laptop, dahinter Meer, die Logos der Veranstalter oben darüber

 

Der Anlass zu der Konferenz spiegelt sich dabei bereits in ihrem Namen wider. „Science for Society?“ lädt unter anderem Unternehmer*innen, Forscher*innen, Professor*innen aber eben auch Studierende zum gegenseitigen Austausch über Themen ein, die sich mit der nachhaltigen Strukturierung von Organisationen und Unternehmen beschäftigen. Das Fragezeichen im Titel betont die systemkritische Perspektive auf den derzeitigen Wissenschaftsbetrieb bezüglich seines gesellschaftlichen Nutzens und den vielen Formen der Fehlsteuerung und diskussionswürdiger Anreizsysteme“, erklärt Prof. Dr. Weßels, Professorin am Fachbereich Wirtschaft und Mitorganisatorin der Konferenz.

In der Praxis werden also Fragen diskutiert, die beispielsweise für die Personalwirtschaft oder die Organisationslehre wichtige Erkenntnisse liefern können. Wissenschaft für die reale Arbeitswelt eben, die sich den heutigen Gegebenheiten anpassen muss. „Ein Beispiel für so eine Entwicklung könnte die Pandemie sein, die heute Arbeitsformen auf den Prüfstand stellt“, führt Prof. Dr. Weßels aus.

Sie und ihre Kollegen freuen sich auf viele erkenntnisreiche Vorträge. Davon sollen auch einige von Studierenden gehalten werden: In einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gehört die ungeteilte Aufmerksamkeit der Rednerin oder dem Redner und seinem/ ihrem mitgebrachten Thema.

Die ausgewählten Themen sollten realitätsnahe Szenarios aus allen Unternehmensbranchen betrachten und mit Bezug auf sechs Punkte aufbereitet sein: Wie kann das Unternehmen Trends frühzeitig erkennen? Wie bezieht man alle Stakeholder mit ein? Wie reagiert das Unternehmen auf Zielkonflikte? Welche Herausforderungen kommen auf das Unternehmen zu? Wie kann das Unternehmen aus der Situation lernen? Und zu guter Letzt: Welche Organisationsformen steigern das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen?

An die Vorträge schließen sich Diskussionen an – der Fokus dabei liegt auf der Erkenntnisgewinnung. Bis zum 31. Juli nehmen die Organisator*innen Abstracts von maximal 1000 Wörtern mit einem Ausblick auf das zu diskutierende Thema entgegen.

© Fachhochschule Kiel