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Internationale Tagung zu Restorative Justice an der FH Kiel

von Laura Berndt

Restorative Justice, oder auch wiederherstellende Gerechtigkeit, ist eine alternative Form der Konfliktregelung, die die von einer Straftat betroffenen Menschen – das Opfer, die Täterin oder den Täter und die Gemeinschaft – auf der Suche nach konstruktiven Lösungen zusammenbringt. Dabei steht vor allem die Wiederherstellung von positiven sozialen Beziehungen durch Wiedergutmachung, Versöhnung und Vertrauensbildung im Vordergrund.  

Zum Thema „Restorative Justice at post-sentencing level; supporting and protecting victims” findet am 27. und 28. August 2014 eine internationale Tagung an der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) statt. Schwerpunkte der Vorträge und Workshops sind unter anderem die EU-Direktive 2012/29 zum besseren Schutz von Opfern sowie die Frage des sozialen Friedens zwischen Opfern schwerer Delikte und Strafgefangenen.  

Zur Tagung haben sich bereits Expertinnen und Experten aus 13 Ländern angemeldet: darunter das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Spanien, Norwegen, Russland und Kenia. Eröffnet wird der Erfahrungsaustausch von der schleswig-holsteinischen Justizministerin Anke Spoorendonk. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Strafrechtspflege, Straffälligen- und Opferhilfe e. V. sowie weiteren Projektpartnern statt.  

Informationen zum Tagesprogramm finden Sie unter www.rjustice.eu

Ansprechpartner  

Prof. Dr. Otmar Hagemann, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit: otmar.hagemann(at)fh-kiel.de

Ricarda Lummer, wiss. Mitarbeiterin am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit: ricarda.lummer(at)fh-kiel.de   

Veranstaltungsdetails  

Datum: Mittwoch, 27. August (9 - 17:30 Uhr), und Donnerstag, 28. August 2014 (9 - 15:30 Uhr)

Ort: Fachhochschule Kiel, Mehrzweckgebäude, Sokratesplatz 3, 24149 Kiel

veröffentlicht am 15.08.2014

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