Der Weg ins Studium für Schüler*innen mit Migrationshintergrund

Das Konzept des Mentoringprogramms „Migration und Bildung“

Zahlreiche Studien der letzten Jahre zu Bildungswegen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zeigen, dass diese trotz vorhandener Hochschulzulassungsberechtigun nur in geringerem Maße den Weg von der Schule in eine Hochschule beschritten haben . Selbst von Schülerinnen und Schülern, die sich eine Zugangsberechtigung zu einer universitären Einrichtung erarbeitet haben, studiert nur ein geringer Prozentsatz an einer deutschen Hochschule. Erschreckend ist zudem die Tatsache, dass unter den Studienabbrechern die Zahl der Studierenden mit Migrationshintergrund vergleichsweise sehr hoch ist. Die Ursachen für diese mangelnde Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in das System Hochschule sind vielfältig.

Die Fachhochschule Kiel möchte mit dem Konzept „Migration und Bildung“ diesem negativen Bild begegnen und mehr interessierten Schulabgänger*innen mit Migrationshintergrund den Weg ins Studium ebnen. Zentraler Gedanke ist eine bessere Information der Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten eines Studiums und eine intensivere Kommunikation mit den regionalen Schulen. Gemeinsam mit der Zentralen Studienberatung an der FH Kiel organisieren wir die Beratungstermine in Schulen, im persönlichen Umfeld und auf Berufsorientierungsmessen. Zentral ist jedoch die individuelle Beratung der Schüler*innen durch Studierende mit Migrationshintergrund der Fachhochschule. Diese Mentoren und Mentorinnen werden auf ihre Beratungstätigkeit im Rahmen eines Seminars vorbereitet, in dem primär interkulturelle Kompetenzen vermittelt werden.


Die Schülerinnen und Schüler sollen in Einzel- und Gruppengesprächen mehr erfahren über:

Die Gespräche werden ergänzt durch Besuche der Einrichtungen der Fachhochschule und einzelner Lehrveranstaltungen.

Bei Interesse an einer Beratung wenden Sie sich bitte an:

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