Prüfungsangelegenheiten

In Prüfungsangelegenheiten entscheiden die Prüfungsausschüsse der einzelnen Fachbereiche der Fachhochschule Kiel. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem: über Anträge der Studierenden zu entscheiden, die korrekte Abwicklung von Prüfungen sicherzustellen, Ergebnisse der Prüfungen festzustellen usw. Dabei können Routineaufgaben an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen werden. Sie werden von den Mitarbeitenden der Prüfungsämter unterstützt.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachhochschule Kiel können die Modulprüfungen lehrveranstaltungsbegleitend oder lehrveranstaltungsabschließend am Ende des jeweiligen Semesters sein. Die Prüfungsergebnisse werden in Leistungsprozenten angegeben, mit Ausnahme der Thesis und des Kolloquiums. Für eine erfolgreich abgelegte Prüfung eines Moduls werden mindestens 5 Leistungspunkte erworben. Größere Modulumfänge erhöhen sich in Stufen von 2,5 Leistungspunkten. Durchschnittlich werden pro Studiensemester 30 Leistungspunkte erworben. Das Leistungspunkte-System orientiert sich am European Credit Transfer System (ECTS).

Je nach studiengangspezifischer Prüfungsordnung schließt ein Bachelorstudiengang mit 180 oder 210 Leistungspunkten, ein Masterstudiengang mit 90 oder 120 Leistungspunkten ab. Insgesamt sollen am Ende beider Studiengänge 300 Leistungspunkte erworben sein.

Wenn alle vorgeschriebenen Modulprüfungen gemäß der studiengangspezifischen Prüfungsordnung, die Thesis und das Kolloquium mit mindestens „ausreichend“ bewertet sind, ist die Bachelor- oder Masterprüfung bestanden. Über die bestandene Bachelor- oder Masterprüfung wird ein Zeugnis mit den Noten und Leistungspunkten der einzelnen Module und eine Urkunde mit dem erworbenen Hochschulabschluss ausgefertigt. Den Abschlussdokumenten wird noch ein in englischer Sprache abgefasstes Diploma Supplement und ein Transcript of Records beigefügt.