Studium mit Abschluss

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einem Vollstudium an der FH Kiel. Im Leitfaden (Pre-Arrival Guide) für neue internationale Studierende finden Sie wichtige Informationen über die Fachhochschule Kiel und über das Einschreibungsverfahren.

Downloads und Links:

Ihr Weg zum Studium in Deutschland

Allgemeine Informationen zum Studium in Deutschland:

Vorgehensweise:

1. Prüfen Sie, ob Sie in Deutschland direkt studieren können. Auf der Anabin Datenbank finden Sie Informationen darüber, wie Ihr Heimatabschluss bewertet wird. Diese Bewertung entscheidet darüber, ob Sie erst einen einjährigen Fachkurs bei einem Studienkolleg absolvieren müssen oder sich direkt an einer Hochschule bewerben können.

Informationen zu Hochschulzugangsberechtigungen finden Sie hier: Hochschulzugangsberechtigung

2.a: Wenn Ihr Heimatabschluss nicht für ein Studium in Deutschland ausreicht, können Sie sich beim Studienkolleg der FH Kiel bewerben.

2.b: Wenn Ihr Heimatabschluss für ein Studium in Deutschland ausreicht, können Sie sich direkt an der FH Kiel für ein Studium über uni-assist bewerben. Das Studienangebot an der FH Kiel finden Sie hier.
Und hier finden Sie Hilfe für Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung.

Sprachliche Voraussetzungen für ein Studium an der FH Kiel

Studienbewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen aufgrund § 40 Abs. 2 Nr. 2 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein zusammen mit den Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache erbringen. Gem. § 5 Abs. 3 Nr. 2 der Einschreibordnung der Fachhochschule Kiel richten sich die anerkannten Sprachnachweise nach der Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT).

Danach werden folgende Nachweise über deutsche Sprachkenntnisse bei der Fachhochschule Kiel anerkannt:

  1. Zeugnis der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH 2 oder DSH 3),

  2. Nachweis "Test Deutsch als Fremdsprache für Studienbewerber (TEST-DAF)" Das Ergebnis aller vier Teilprüfungen muss mindestens die TestDaF - Niveaustufe 4 oder höher ausweisen

  3. Nachweis "Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz, - zweite Stufe",
     
  4. Zeugnis zur Feststellung der Eignung ausländischer Studienbewerber für die Aufnahme eines Studiums an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland (Feststellungsprüfung)

Hinweis: Wer Inhaber eines Zeugnisses über

  • das Große oder Kleine Deutsche Sprachdiplom des Goethe-Instituts, die Zentrale Oberstufenprüfung (ZOP),

  • das Goethe-Zertifikat C 2: Großes Deutsches Sprachdiplom, das seit dem 01.01.2012 die vorgenannten Prüfungen abgelöst hat oder

  • die bestandene Prüfung "telc Deutsch C 1 Hochschule"

ist, benötigt die unter 1-4 genannten Nachweise nicht. 

Nähere Informationen erhalten Sie im
Zentrum für Sprachen und Interkulturelle Kompetenz
Fachhochschule Kiel
Victoria Rebensburg
Sokratesplatz 4
24149 Kiel
Tel.: 0431 210-3603, Fax: 0431 210-63603
E-Mail: testdaf(at)fh-kiel.de

Englischsprachige Studiengänge

Wenn Sie Industrial Engineering (Online-Studiengang) studieren möchten, müssen Sie Ihre Englischkenntnisse nachweisen. Wir akzeptieren:

  • TOEFL (Internet-based >78 points),
  • IELTS >5, LCCI (Level 2),
  • FCE
  • 1 Semester (6 Monate) Arbeit oder Studium in einem englischsprachigen Land.

Wenn Sie Information Engineering studieren möchten, müssen Sie Ihre Englischkenntnisse nachweisen. Wir akzeptieren:

  • TOEFL (Internet-based: 70, Computer-based: 185, paper-based: 515),
  • IELTS: >5.5,
  • BULATS: 60,
  • equivalent Cambridge-ESOL-Qualification,
  • English as a native language,
  • Degree in an English taught Bachelor programme

Finanzielle Förderung

Hinweis: Bevor Sie ihr Studium an der FH Kiel beginnen, sollten Sie über eine ausreichende Grundfinanzierung für Ihre gesamte Studienzeit verfügen. Stipendienmittel sind sehr eingeschränkt und können im besten Fall eine Beihilfe darstellen, d.h. sie decken oft nur für einen kurzen Zeitraum einen Teil der Lebenshaltungskosten ab.

Studienabschlussbeihilfen/ Überbrückungsbeihilfe 

In besonderen Notfällen können ausländische Studierende ohne deutsches Abitur ("Bildungsausländer") eine finanzielle Unterstützung für die Abschlussphase ihres Studiums beantragen. Voraussetzung sind gute Studienleistungen und eine nachweisbare finanzielle Notlage. Die Abschlussbeihilfen sollen den Stipendiaten helfen, während der Prüfungsvorbereitungen bzw. Abschlussarbeit nicht arbeiten zu müssen.

Bitte bewerben Sie sich im International Office, wenn Sie sich für Ihre Abschlussarbeit angemeldet haben.

Bewerbungstermine: 1.3./ 1.6./ 1.9.

Kontaktstipendium

An ausländische Studierende der Partnerhochschulen vergibt die Fachhochschule Kiel Teilstipendien, sofern ein Gegenstipendium angeboten wird. Die Ausschreibung erfolgt über die Partnerhochschule.

Stipendium der Landeshauptstadt Kiel 

Die Landeshauptstadt Kiel vergibt ein Stipendium an eine*n junge*n Wissenschaftler*in oder Studierenden von den Partnerstädten der Stadt Kiel (Antakya, Brest, Tallinn, Vaasa) für ein Studium an der Fachhochschule Kiel. Die Ausschreibung erfolgt über die Partnerhochschule. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

Wohnen in Kiel

Die Fachhochschule Kiel verfügt über keine eigenen Wohnheime. Die meisten Kieler Studentenwohnheime werden vom Studentenwerk Schleswig-Holstein verwaltet. Die Bewerbung erfolgt online und direkt an das Studentenwerk:

Weitere Wohnheime, die nicht über das Studentenwerk verwaltet werden:

Achtung:
Wohnheimzimmer müssen meistens für ein ganzes Semester (= 6 Monate) gemietet werden!

Private Unterkünfte/ Wohngemeinschaften:

Vorübergehende Unterkunft:

Einreise und Aufenthalt

Studierende, die nicht aus der EU / dem EWR kommen müssen VOR ihrer Einreise nach Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Bitte wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft in Ihrem Heimatland. REISEN SIE NICHT MIT EINEM TOURISTENVISUM EIN. Sie benötigen ein Visum zu Studienzwecken.

Studierende aus der EU / dem EWR benötigen KEINE Aufenthaltserlaubnis. Sollten Sie allerdings in einem EU-Land studieren, aber keine EU-Nationalität haben, müssen Sie eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Beantragung wird vom International Office durchgeführt. Wir werden Sie mit den nötigen Informationen versorgen.

Krankenversicherung

Studierende aus der EU / dem EWR: 
Bitte setzen Sie sich mit Ihrer nationalen gesetzlichen Krankenversicherung in Verbindung und beantragen Sie die Europäische Krankenversicherungskarte. Vergessen Sie nicht, die Karte mit nach Kiel zu nehmen! Die Karte deckt lediglich grundlegende medizinische Versorgung ab. Informieren Sie sich ggf. über Möglichkeiten einer privaten Krankenversicherung, die umfassendere Leistungen bietet.

Studierende, die nicht aus der EU / dem EWR kommen:
Es ist möglich, dass es für Sie erforderlich ist, eine private Versicherung in Ihrem Heimatland abzuschließen, die Krankheit, Reisen und persönliche Gegenstände abdeckt. Bitte setzen Sie sich bzgl. der Anforderungen mit der Visumsbehörde in Ihrem Heimatland in Verbindung. Sie werden auch die Möglichkeit haben, nach Ihrer Ankunft in Kiel eine deutsche Krankenversicherung abzuschließen oder Ihre private Krankenversicherung aus dem Heimatland anerkennen zu lassen. Studierende ohne Krankenversicherung können nicht an der FH Kiel eingeschrieben werden.

Studierende aus Ländern mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen vereinbart hat (z.B. Schweiz, Türkei):
Wenn Sie in Ihrem Heimatland gesetzlich krankenversichert sind, lassen Sie sich bitte von Ihrem Versicherer bescheinigen, dass Ihre Krankenversicherung für einen längeren Aufenthalt zu Studienzwecken ausreichend ist. Die erforderlichen Formulare haben je nach Herkunftsland unterschiedliche Bezeichnungen (e.g. T/A 11, ATN11 oder BH6).

Stellen Sie sicher, dass Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes in Deutschland versichert sind.
Schauen Sie sich auch das Illustrated Health Dictionary an, das Ihnen einen guten Überblick darüber gibt, was im Krankheitsfall in Deutschland zu tun ist.