Aktuelle Projekte

GARD

Gender in Applied Research & Development – Konzeptentwicklung zur Einführung der Genderrelevanzprüfung in der angewandten Forschung

2022-2023
GARD wird vom Bundes­minister­ium für Bildung und Forschung im Rahmen der Richtlinie „Geschlechteraspekte im Blick“ gefördert, die die Entwicklung, Umsetzung und Verankerung von strukturellen Maßnahmen zur systematischen Berücksichtigung von geschlechtsbezogenen Aspekten im gesamten Forschungsprozess (z. B. Forschungsfragen und -inhalte) zum Ziel hat. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen: Während in der ersten Phase (Konzeptphase, sieben Monate) eine Reihe von Projekten eine Anschubfinanzierung zur Ausarbeitung eines Strukturaufbaukonzeptes erhalten haben, werden in der zweiten Phase (Umsetzungsphase, fünf Jahre) nur wenige Projekte mit besonders aussichtsreichen Konzepten ausgewählt, die eine Förderung für die Umsetzung ihrer Konzepte erhalten.Mit GARD  erhielt das Institut für Interdis­zi­pli­näre Gender­for­schung und Diversity zunächst eine För­derung für die Konzept­phase.

Kooperationspartner*innen: Zentrale Gleichstellungsstelle, Beauftragter für Technologie und Wissenstransfer

Ausführliche Informationen zum Projekt  und Projektflyer

Informationen zur Workshopreihe

Mitglieder der Steuerungsgruppe

DiGeKo-Net

Verbesserung der Gesundheitskompetenz von funktionalen Analphabet*innen mit und ohne Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien

2020-2023
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm FH-Sozial

Gesundheitskompetenz ist eng mit basalen Fähigkeiten des Lesens und Verstehens von Informationen verbunden, bislang fehlt es jedoch weitreichend an konkreten, passgenauen zielgruppenspezifischen Umsetzungsprojekten zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz vulnerabler Gruppen wie Menschen mit Lese- und Rechtschreibbedarf. Ziel und innovative Lösung ist, in einem partizipativen (Forschungs-)Prozess zusammen mit Betroffenen eine vertrauenswürdige mehrsprachig verfügbare kultursensible App ohne Lesetexte zu entwickeln, um ihnen Zugang zu und Teilhabe an Gesundheitsinformationen zu ermöglichen und damit gelingende Integration und Chancengerechtigkeit zu fördern. Neu ist die Gründung des regionalen Kompetenznetzes DiGeKo-Net, das langfristig Projekterkenntnisse umsetzen kann. Die App „DiGeKo“ als neues Produkt kann bundesweit von den WPK-Partner*innen verbreitet werden. Wissenschaftlicher Transfer erfolgt durch Fachpublikationen und eine Fachtagung.

Hochschulinterne Kooperationspartner*innen: FB Soziale Arbeit und Gesundheit, FB Medien, FB Wirtschaft
Praxispartner*innen: Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Schleswig-Holstein e.V., Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holstein e.V., ZBBS – Zentrale Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V., Medibüro Kiel e.V., Create Future - Verein für soziale Start-up Projekte und interkulturelle Bildung e.V., AWO Kreisverband Kiel, Diakonie Landesverband  S.-H., der Paritätische Landesverband S.-H., LVGFSH Landesverband für Gesundheit S.-H., Verlag Mandl & Schwarz

Aktuelle Projektinformationen:

Aktueller Newsletter,  August 2022

Projektvideo mit QR-Code

Projektpräsentation DiGeKo in einfacher Sprache

Projektinformation DiGeKo ausführlich

DiGeKo in den Sozialen Medien


Johanna Fraas & Merle Heyrock (2021). "Wäre toll, wenn die App mir Beipackzettel von Medikamenten vorliest ..." - Digitale Gesundheitskompetenzen als Weg u mehr Teilhabe, in: Alfa Forum, Zeitschrift für Alphabetisierung und Grundbildung, Nr. 100, S. 43-44.